Rueckblickend?
Reisen in die Vergangenheit.
Manchmal gut, immer wichtig, haeufig laestig?
"Aber wenn Du zurueck schaust, ist da nicht auch viel, was Du
lieber verstecken wuerdest?" fragt mich Frank. Passt gar nicht zu
Frank, ich bin ueberrascht.
"Nein, ich schaue auf die Sachen zurueck und wenn ich merke, dass
gewisse Sachen nicht so genial waren, dann weiss ich, dass ich ja
offensichtlich an diesen Sachen auch gewachsen bin, sonst koennte ich
jetzt nicht entsprechend reflektiert drauf zurueckschauen".
Jetzt bin ich ueber mich selbst ueberrascht. Nicht ueber den Inhalt der Aussage,
aber ueber deren Klarheit. Immer wieder ein Thema, das mich viel beschaeftigt,
wozu ich aber selten Stellung beziehe.
Fazit an dieser Stelle im Gespraech mit Frank ist, dass es am Ende ja doch nur
um die Geschichte geht. Eine gute Geschichte hat einen Spannungsbogen.
Passend aufgezogen - nicht ueberspannt.
Mit Frank Autofahren hat sich ueber die Jahre veraendert. Johanna hat
mich mal gefragt, ob wir uns eigentlich nur ueber Arbeit unterhalten.
"Erzaehlt Frank auch mal was Anderes?" So platt war das gar nicht gemeint.
Johanna wollte darauf hinaus, dass wir nie die Reden-ohne-Inhalt-Ebene
verlassen. Irgendwann haette ich ihr da auch Recht gegeben, aber schon
vor einiger Zeit hatte sich dies - in seltenen Momenten - geaendert.
Und auf einmal verbringen Frank und ich eineinhalb Stunden mit der
Diskussion um Reflektionen und Rueckblicke. Nein, das Standardbeispiel fuer
solche Gespraeche, Kontakt zu Verschlissenem, fehlte nicht. Es kam, nicht
unerwartet, recht frueh im Gespraechsverlauf.
Passend fuer dieses Thema ist natuerlich die Frage: "Und? Haettest Du im
Rueckblick etwas anders gemacht?" Und auch hier fehlt Sie nicht.
Aber bei allem Anstand, sie ist einfach voelliger Kaese.
"Nein, aber das ist auch nicht der Punkt. Ob du was anders machen wuerdest
ist rrelevant und nicht wichtig. Wichtig ist, dass man daran waechst".
Altklug. Definitiv altklug. Und besser verpackt gehoert es in Filme und
Buecher wie ‘Soloalbum’. Versteckte Zeigefingermentalitaet.
Ich bin stolz auf mich. Heute wirke ich mal souveraen. Und es ist nicht mal
aufgesetzt.
Es ist das perfekte Katergespraech. Tief, aber gleichzeitig nicht so
anstrengend, als wuerde man reale Probleme waelzen. Und wuerde Frank nicht
zwischendurch immer mal wieder kraeftig auf die Bremse treten muesste ich
nicht mal regelmaessig die Scheibe runterdrehen, um frische Luft ins Auto
zu bekommen. Natuerlich musste es auch heute so schweineheiss sein.
Und die A1 ist auch ohne die Erweiterung auf sechs Spuren fuer mich
eine Qual. Die naechste Baustelle. Stau. Ich muss aufs Klo und will rauchen -
keine gute Kombination. Da werd’ ich schnell genervt.
Ich entspanne mich bei dem Gedanken daran, dass heute Sonntag ist und ich
ausser einer Verabredung mit meinem Sessel nix mehr auf der Uhr haben muss.
Manchmal gut, immer wichtig, haeufig laestig?
"Aber wenn Du zurueck schaust, ist da nicht auch viel, was Du
lieber verstecken wuerdest?" fragt mich Frank. Passt gar nicht zu
Frank, ich bin ueberrascht.
"Nein, ich schaue auf die Sachen zurueck und wenn ich merke, dass
gewisse Sachen nicht so genial waren, dann weiss ich, dass ich ja
offensichtlich an diesen Sachen auch gewachsen bin, sonst koennte ich
jetzt nicht entsprechend reflektiert drauf zurueckschauen".
Jetzt bin ich ueber mich selbst ueberrascht. Nicht ueber den Inhalt der Aussage,
aber ueber deren Klarheit. Immer wieder ein Thema, das mich viel beschaeftigt,
wozu ich aber selten Stellung beziehe.
Fazit an dieser Stelle im Gespraech mit Frank ist, dass es am Ende ja doch nur
um die Geschichte geht. Eine gute Geschichte hat einen Spannungsbogen.
Passend aufgezogen - nicht ueberspannt.
Mit Frank Autofahren hat sich ueber die Jahre veraendert. Johanna hat
mich mal gefragt, ob wir uns eigentlich nur ueber Arbeit unterhalten.
"Erzaehlt Frank auch mal was Anderes?" So platt war das gar nicht gemeint.
Johanna wollte darauf hinaus, dass wir nie die Reden-ohne-Inhalt-Ebene
verlassen. Irgendwann haette ich ihr da auch Recht gegeben, aber schon
vor einiger Zeit hatte sich dies - in seltenen Momenten - geaendert.
Und auf einmal verbringen Frank und ich eineinhalb Stunden mit der
Diskussion um Reflektionen und Rueckblicke. Nein, das Standardbeispiel fuer
solche Gespraeche, Kontakt zu Verschlissenem, fehlte nicht. Es kam, nicht
unerwartet, recht frueh im Gespraechsverlauf.
Passend fuer dieses Thema ist natuerlich die Frage: "Und? Haettest Du im
Rueckblick etwas anders gemacht?" Und auch hier fehlt Sie nicht.
Aber bei allem Anstand, sie ist einfach voelliger Kaese.
"Nein, aber das ist auch nicht der Punkt. Ob du was anders machen wuerdest
ist rrelevant und nicht wichtig. Wichtig ist, dass man daran waechst".
Altklug. Definitiv altklug. Und besser verpackt gehoert es in Filme und
Buecher wie ‘Soloalbum’. Versteckte Zeigefingermentalitaet.
Ich bin stolz auf mich. Heute wirke ich mal souveraen. Und es ist nicht mal
aufgesetzt.
Es ist das perfekte Katergespraech. Tief, aber gleichzeitig nicht so
anstrengend, als wuerde man reale Probleme waelzen. Und wuerde Frank nicht
zwischendurch immer mal wieder kraeftig auf die Bremse treten muesste ich
nicht mal regelmaessig die Scheibe runterdrehen, um frische Luft ins Auto
zu bekommen. Natuerlich musste es auch heute so schweineheiss sein.
Und die A1 ist auch ohne die Erweiterung auf sechs Spuren fuer mich
eine Qual. Die naechste Baustelle. Stau. Ich muss aufs Klo und will rauchen -
keine gute Kombination. Da werd’ ich schnell genervt.
Ich entspanne mich bei dem Gedanken daran, dass heute Sonntag ist und ich
ausser einer Verabredung mit meinem Sessel nix mehr auf der Uhr haben muss.
