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    <title>Gottorp16 : </title>
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    <language>en-us</language>
    <ttl>40</ttl>
    <description>Alle anderen nein, wir ja.</description>
    <item>
      <title>Dresden 2010 Blockadesong</title>
      <description>&lt;div&gt;Gerade beim morgendlichen Kaffee darueber gestolpert und auf jeden Fall einen Repost&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;wert - da ja spaetestens seit dem aktuellen &amp;quot;Plagiatsfalls&amp;quot; klar ist, das es eh nur Remixe gibt (ich muss dabei ja tatsaechlich ein wenig feixen!).&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Sozusagen die Light-Variante des Remix, der Repost.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Fuer diejenigen, die das &lt;a href=" "&gt;regentied Blog&lt;/a&gt; nicht lesen oder bereits woanders darueber gestolpert sind, hier die musikalische Nachbereitung des 13. Februar in Dresden.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/watch?v=adXnhhf4eE0&amp;amp;feature=player_embedded" hef="http://www.youtube.com/watch?v=adXnhhf4eE0&amp;amp;feature=player_embedded"&gt;Dresden 2010 Blockadesong&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 06:51:00 +0100</pubDate>
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      <category>auf die Ohren</category>
      <category>fuer die Augen</category>
      <category>realitaet</category>
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    </item>
    <item>
      <title>Zwitschern um gehoert zu werden</title>
      <description>&lt;div&gt;Jetzt ist es also doch so weit gekommen. Nicht genug, dass ich in einer &lt;br /&gt;
WG mit einem Serverraum und Standleitung lebe, wo die Augen der &lt;br /&gt;
Mitbewohner strahlen, wenn wieder jemand aus der Ferne einen von &lt;br /&gt;
diesen lauten Servern anmacht und nochmals betont wird, das man ja &lt;br /&gt;
ein &amp;quot;Schraega 29 und 27 habe&amp;quot; und es doch eigentlich toll waere, wenn &lt;br /&gt;
man &amp;quot;die gottorp noch an das AS angebunden bekomme&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Nein, jetzt haben mich die Mitbewohner auch soweit, das ich - um &lt;br /&gt;
ueberhaupt noch sinnvoll wahrgenommen zu werden - angefangen hab&lt;br /&gt;
zu twittern. In den Zeiten wo selbst die NWZ twittert, muss ich nicht &lt;br /&gt;
erklaeren, was es hiermit auf sich hat, oder? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab sofort also rechts in der Leiste oder eben &lt;a href="http://twitter.com/hannsmartin"&gt;hier direkt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 00:13:00 +0100</pubDate>
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      <comments>http://gottorp16.de/blog/2010/02/12/zwitschern-um-gehoert-zu-werden#comments</comments>
      <category>martin</category>
      <category>fuer die Augen</category>
      <category>ganz kurzes zum lesen</category>
      <link>http://gottorp16.de/blog/2010/02/12/zwitschern-um-gehoert-zu-werden</link>
    </item>
    <item>
      <title>Zuwachs in der Gottorp</title>
      <description>&lt;div&gt;Mittlerweile ist 2010 auch in der Gottorp angekommen. Waehrend also der eine&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Mitbewohner laut das Langnese-Lied hoert und auf den Schnee draussen starrt,&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;erwacht der Andere aus seinen Winterdepressionen (ob des Langnese-Liedes?) und&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;wird sogar wieder richtig umgaenglich.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Die Heizung wurde kurzerhand von der Obrigkeit als &amp;quot;Diese Feuerstaette ist nicht betriebssicher&amp;quot; deklariert und draussen schneit es weiter.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Nachdem bereits &lt;a href="http://zweierkomplement.wordpress.com/2010/01/09/alles-fuer-die-katz/"&gt;andere Oldenburger Blogs&lt;/a&gt; ueber unseren neuen Mitbewohner berichtet haben, wird es Zeit das Erich nun auch hier vorgestellt wird. Artypisch passiert dies mit einer passenden &lt;a href="http://gottorp16.de/files/erich.avi"&gt;Filmeinlage&lt;/a&gt;. Wir haben uns mittlerweile gut aneinander gewoehnt, und die Diskussionen mit Ihm sind aehnlich wirr wie mit Martin.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Interessanterweise hat sich gestern ein weiterer Mitbewohner bemerkbar gemacht,&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;nach knapp 1 1/2 Jahren Stille, meinte die Ente im Bad in einen LSD-Rausch verfallen&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;zu muessen. Wo wir gerade schon dabei waren, wurde das nun auch nochmal als &lt;a hef="http://gottorp16.de/files/psychoduck.avi" href="http://gottorp16.de/files/psychoduck.avi"&gt;Film&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;festgehalten. Lo-Fi gerecht, mit schraddeliger Kamera am Handy.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Die vertonte Variante gibts gerne auf Anfrage.&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 09 Feb 2010 19:25:00 +0100</pubDate>
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      <comments>http://gottorp16.de/blog/2010/02/09/zuwachs-in-der-gottorp#comments</comments>
      <category>fuer die Augen</category>
      <link>http://gottorp16.de/blog/2010/02/09/zuwachs-in-der-gottorp</link>
    </item>
    <item>
      <title>Sand</title>
      <description>&lt;div&gt;&amp;quot;Ueberall Sand. Ich werd&amp;#8217; echt bekloppt. Alter, was hast du gemacht?!?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mein Mitbewohner tobt. Er hasst Sand. Und er hat Recht, der Sand ist ueberall. &lt;br /&gt;
Selbst in den eigentlich nicht betroffenen Zimmern knirscht es unter den Fuessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Man Martin&amp;quot; - jetzt klingt er wirklich genervt - &amp;quot;Warum? Kannst du Dich nicht wie&lt;br /&gt;
jeder sonst hier einfach in Kneipen verabreden? Hattest du wenigstens Spass?&amp;quot; &lt;br /&gt;
Jetzt missversteht er meine Situation. Und SO viel Sand ist es nun auch nicht. &lt;br /&gt;
Es ist ja nicht so, dass ich hier einen Strand aufgemacht haette, sondern &lt;br /&gt;
lediglich ein paar Kruemel, vielleicht auch eher Haeufchen, die aus meinem Rucksack kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mmh. Spass?&amp;quot; Jetzt muss ich aufpassen. Wenn ich jetzt nicht gleich die&lt;br /&gt;
Kurve bekomme, nimmt das Gespraech seine ueblichen Bahnen an. Mein Mitbewohner&lt;br /&gt;
ist Realist. Ich auch, eben nur auf eine andere Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast Du das mit Kirsten jetzt endlich geklaert?&amp;quot; Und schon sitz&amp;#8217; ich in der Falle.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mmh. Wir haben uns lange und gut unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das war nicht meine Frage. Bist Du mit Kirsten jetzt weiter?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dass er auch immer so direkt ist. Und was heisst hier ueberhaupt &amp;#8216;weiter&amp;#8217;?&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mmh. Naja, wir sassen zum Schluss am Meer und&amp;#8230;&amp;quot; fange ich an und haette dabei&lt;br /&gt;
eigentlich genausogut eine weisse Fahne schwenken koennen. Es ist klar, gleich&lt;br /&gt;
werde ich von ihm auseinandergenommen.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie machst Du das eigentlich? Ihr sitzt am Meer, trinkt Wein. Lass&amp;#8217; mich raten: Du&lt;br /&gt;
hattest eine Kerze dabei und Du kommst keinen Schritt weiter?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Schon wieder dieses Wort &amp;#8216;weiter&amp;#8217;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er hat Recht. Wobei: an sich bin ich schon weiter gekommen. Eben nur nicht&lt;br /&gt;
in der klaerenden Art und Weise. Kirsten ist ein Haertefall. Entweder sie will&lt;br /&gt;
absolut rein gar nichts von mir oder sie ist noch eine ganze Ecke schuechterner als ich.&lt;br /&gt;
So zumindest komplett aufs Wesentliche reduziert. Eine Reduzierung, der ich &lt;br /&gt;
mich auch eigentlich verweigere, denn weitergekommen bin ich schon,&lt;br /&gt;
jedoch in die falsche Richtung. &lt;br /&gt;
Anstatt Dinge zu klaeren und Tatsachen zu schaffen (geht das ueberhaupt in &lt;br /&gt;
einer solchen Situation?), hab ich mehr Sachen entdeckt, die ich an Kirsten spannend &lt;br /&gt;
finde. Dies sollte ich jedoch jetzt besser nicht auch noch anbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Martin, Du bist nicht schuechtern&amp;quot; reisst mich die Stimme aus der Kueche&lt;br /&gt;
aus meinen Gedanken. &amp;quot;Wovor hast Du eigentlich Schiss?&amp;quot;. &lt;br /&gt;
Oh nein, nicht die Frage. &amp;quot;Dass Du Dich zum Affen machst?&amp;quot; Da liegt er schon nicht &lt;br /&gt;
ganz falsch. Die Stimme kommt naeher.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mal ehrlich, wir haben alle schon Koerbe kassiert&amp;quot;. Jetzt kommt der mir auch noch&lt;br /&gt;
damit. Er stellt sich in meine Zimmertuer. Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass er&lt;br /&gt;
mir auch noch mit der &amp;#8216;Du bist der tolle Hecht und wenn Sie nicht will - selbst schuld&amp;#8217;-&lt;br /&gt;
Theorie kommt. Auch ganz beliebt.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;quot;Geschichte wiederholt sich&amp;quot;, ein Lieblingszitat in unser WG. Hat wohl der fruehere&lt;br /&gt;
Mathelehrer von einem der Herren Mitbewohner immer gesagt. Der gleiche Mathelehrer&lt;br /&gt;
dem wir es auch zu verdanken haben, dass wir regelmaessig den Spruch &amp;quot;Wer zu&lt;br /&gt;
spaet kommt, den bestraft das Leben&amp;quot; zu hoeren bekommen. Aber den hat er selbst&lt;br /&gt;
nur geklaut, stammt naemlich eigentlich von Gorbatschow.&lt;br /&gt;
Diese Geschichte ist eigentlich keine Wiederholung, nur die Treffen an sich. Mit&lt;br /&gt;
dem Ergebniss, dass ich hinterher jedesmal noch verwirrter bin als vorher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Martin, antwortest Du mir auch?&amp;quot; Jetzt wird er zickig und bohrt. Das Einzige,&lt;br /&gt;
was mir jetzt noch fehlt, ist (abseits all der anderen Dinge)&amp;#8230;und da hoere ich auch &lt;br /&gt;
schon die Tuer. Jetzt bekommt er auch noch Verstaerkung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gerd ist immer noch &amp;#8216;missing in action&amp;#8217;?&amp;quot; klingt es vom Eingang.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, aber hier geht es grad&amp;#8217; um Martin und seine Fortschritte bei Kirsten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alter Hut, ich frag&amp;#8217; mich, was wohl mit Gerd ist&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der hat sich aus den Staub gemacht, bevor unser Bad zum Stadtstrand erklaert wurde&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitbewohner unter sich. Aber schoen, dass meine Probleme und mein Leben mehr zu&lt;br /&gt;
bieten haben als unser verschwundener Schuster aus dem Bad. Ich versuche mich aus&lt;br /&gt;
der Affaere zu ziehen, wenig vielversprechend angesichts der Tatsache, dass meine&lt;br /&gt;
Zimmertuer durch einen der Mitbewohner versperrt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Martin, ich faend&amp;#8217;s ja schon noch spannend, von gestern Abend zu hoeren&amp;quot;, werde ich&lt;br /&gt;
daran erinnert, dass ich nie zu Ende erzaehlt hab.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hast du wenigstens mal den Arm um Sie gelegt oder gab es irgendeine Naeherung?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arg. Jetzt faengt auch der zweite Mitbewohner an, direkt Volltreffer zu landen und gesellt&lt;br /&gt;
sich auch noch in meine Zimmertuer. Die beiden dort, ich mit dem Rucksack in der Hand,&lt;br /&gt;
unter dem Rucksack auf dem Fussboden ein kleiner Haufen Sand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das hat sich nicht ergeben&amp;quot;, druckse ich rum.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sowas ergibt sich immer, zur Not hat sich der Arm verlaufen&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So langsam stinken mir deren Ratschlaege.&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 23 Dec 2009 01:49:00 +0100</pubDate>
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      <comments>http://gottorp16.de/blog/2009/12/23/sand#comments</comments>
      <category>martin</category>
      <category>kurzes zum lesen</category>
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    </item>
    <item>
      <title>Geschichten</title>
      <description>&lt;div&gt;Es geht immer um die Geschichte.&amp;nbsp; Fakten, Fakten, Fakten, das kann jeder. &lt;br /&gt;
Aber eine echte Geschichte, das ist was. &lt;br /&gt;
Labern, Blafasel, der - paedagogische - erhobene Zeigefinger, die Moral von &lt;br /&gt;
der Geschichte, auch etwas was allzu leicht faellt, tut es jedoch wirklich Not? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine echte Geschichte. Nein, das ist nicht leicht. &lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;br /&gt;
Komm lieber mit uns mit, etwas besseres als den Tod findest du ueberall. &lt;br /&gt;
Ein guter Anfang. Losziehen, morgen morgen, eine Reflexion auf Geschehenes, &lt;br /&gt;
nicht bereuend und keinesfalls abrechnend, motivierend, Mut gebend, sicherlich &lt;br /&gt;
unterhaltend.&amp;nbsp; So muss es seine Art haben. &lt;br /&gt;
Das Leben ist zu guten Teilen dazu da, mich zu unterhalten. &lt;br /&gt;
Ein Satz mal gehoert, leicht missverstanden, laenger betrachtet und nicht aus &lt;br /&gt;
dem Kontext gerissen, auf einmal sehr wahr und weise? &lt;br /&gt;
Wahr, sicherlich. Weise? Nein, dies Wort will man in diesem Zusammenhang nicht&lt;br /&gt;
verwenden. Weise, unterhaltend und Geschichte in einem Kontext. Das geht schief. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Geschichte ist nicht dazu da weise zu sein, sie soll unterhalten. &lt;br /&gt;
Natuerlich ist es erwuenscht, das der Leser oder Hoerer Erfahrungswerte mitnimmt, &lt;br /&gt;
aber deswegen will man ja noch lange nicht philosophieren. Das Koernchen Wahrheit, &lt;br /&gt;
ein Nutzwert, vielleicht auch tief versteckt eine Moral, doch wem bringt die Moral &lt;br /&gt;
von der Geschicht etwas, wenn nichtmal geschmunzelt wird.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Vielleicht mag das eine Auge ja auch weinen, doch dafuer hat Mensch schliesslich zwei.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Tue, 29 Sep 2009 23:26:00 +0200</pubDate>
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      <comments>http://gottorp16.de/blog/2009/09/29/geschichten#comments</comments>
      <category>kurzes zum lesen</category>
      <link>http://gottorp16.de/blog/2009/09/29/geschichten</link>
    </item>
    <item>
      <title>Gerd</title>
      <description>&lt;div&gt;Gerd sitzt mir gegenueber. Wir starren uns an. Gerd ist nicht gerade&lt;br /&gt;
gespraechig, aber das ist er eigentlich nie. Aber heute, heute schweigt&lt;br /&gt;
er nicht nur, er starrt mich an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Morgen das gleiche Spiel. Jeden Morgen haben wir diesen Moment,&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;wo wir uns einfach nur anschweigen und oder auch anstarren. Mal hat Gerd &lt;/div&gt;

&lt;div&gt;nach kurzer Zeit genug oder ich. Dann nach kurzer Zeit beginnt das Spiel, &lt;/div&gt;

&lt;div&gt;was wir beide nicht moegen. Zumindest rede ich mir ein, das er es auch nicht&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;gut finden kann. Waehrend ich nur genervt bin, wird er panisch. Zumindest &lt;/div&gt;

&lt;div&gt;interpretiere ich dies so. Zusaetzlich stelle ich mir jeden Morgen die gleiche Frage.&lt;br /&gt;
Macht er das eigentlich mit Absicht. Vielleicht geniesst er auch nur &lt;br /&gt;
die Aufmerksamkeit. Oder er vergisst zwischen den gestern und heute&lt;br /&gt;
was schon so haeufig passiert ist. Waere ich Paedagoge, ich wuerd&lt;br /&gt;
vielleicht mit ihm darueber diskutieren, das dies der falsche Ort, falsche&lt;br /&gt;
Moment und definitiv zu frueh ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut, also das gleiche Spiel wie gestern. Ich stelle das Wasser von der &lt;br /&gt;
Dusche ab und versuche Gerd davon zu ueberzeugen, das es vielleicht doch&lt;br /&gt;
besser waere, die Wanne zu verlassen. Also doch ein Anflug von Paedagogik.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Er sieht das anders. Er sitzt an seiner Stelle und starrt.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
Starrt auf das Wasser, oder auf mich? Den Fakt das wir beide nackt sind ignoriert er.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;So richtig kann man das nicht sagen ob er starrt oder nicht, sowieso absurd das ich&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;meine dort Augen zu sehen, aber wenn ich genau hinschaue sind da die beiden&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;kleinen Knoepfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jeden Morgen gelingt es mir dann nach mehreren Minuten Gerd unbeschadet&lt;br /&gt;
aus der Wanne zu bekommen. Wie jeden Morgen faengt er, sobald ich mit der &lt;br /&gt;
Rettungsmission beginne, an auf eigene Faust aus der Wanne fliehen zu wollen und &lt;/div&gt;

&lt;div&gt;panisch die Steilwand zu erklimmen. Das gelingt nicht, er rutscht immer wieder runter.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Auf der Arbeit wurde unsere WG fuer den Fakt, das Gerd nicht aus der Wanne fliehen&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;kann gelobt. &amp;quot;Da ist nicht genug Dreck, da hat er keinen Halt.&amp;quot;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Einen Mangel an Dreck haett ich uns nicht attestiert.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Warum die reissenden Wassermassen ihn ruhig starren lassen, jedoch meine &lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Rettungsversuche zur Panikattacke fuehren, habe ich auch noch nicht durchschaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinen filigranen sechs Beinen, oder sind es acht, unglaublich, das kann&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;ich - trotz des Spiels jeden Morgen - gar nicht so genau sagen, hat man sofort&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;das Gefuehl man macht ihn gleich kaputt. Aber es sind sechs. Sicherlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jeden Morgen setze ich ihn in die andere Ecke des Bades und denke&lt;br /&gt;
mir noch wie er es wohl binnen eines Tages schafft, so zielstrebig wieder&lt;br /&gt;
dort hinzuwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sitz im Bad. Wieder ein Morgen und ich denke darueber nach, wie gleich&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;das morgendliche Ritual anfaengt.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Schaue zu Gerd rueber. Gerd sitzt mir nicht gegenueber.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Wir starren uns deshalb auch nicht an. Gerd fehlt.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Ich drehe meinen Kopf nach rechts. Nein, er hat auch nicht das Waschbecken&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;mit der Wanne verwechselt. Auch an der Wand und der Decke kein Gerd.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Ich ertappe mich dabei, das ich mich tatsaechlich frage, wo es wohl Gerd&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;hinverschlagen hat und wiege mich schliesslich dann in dem netten Gedanken,&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;das er aus dem Fenster raus ist um mal einer anderen WG den Morgen zu ritualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Mon, 21 Sep 2009 23:30:00 +0200</pubDate>
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      <category>kurzes zum lesen</category>
      <link>http://gottorp16.de/blog/2009/09/21/gerd</link>
    </item>
    <item>
      <title>Supabond - 1080 Spuren</title>
      <description>&lt;p&gt;Mal was aus einer etwas anderen Kategorie. Stichwort: Platten-Review.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aus Zufall bin ich neulich &amp;uuml;ber die Band &lt;a href="http://www.supabond.de/"&gt;Supabond&lt;/a&gt; gestolpert. Die haben auf dem Tribut-Sampler f&amp;uuml;r &lt;a href="http://www.slime.de/"&gt;Slime&lt;/a&gt; mit dem Titel &lt;a href="http://www.amoebenklang.de/shop/article.php?id=302"&gt;Alle gegen Alle&lt;/a&gt; das Slime St&amp;uuml;ck &amp;quot;Alptraum&amp;quot; gespielt. Aufgefallen ist das St&amp;uuml;ck insbesondere durch die markate Frauenstimme. Von der Art reiht sich der Gesang ein mit Bands wie &lt;a href="http://www.the-van-dogs.de/html/band.html"&gt;The Van Dogs&lt;/a&gt; (leider nicht mehr aktiv) und der wesentlich bekannteren Combo &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tilt_(band)"&gt;Tilt&lt;/a&gt; (dittor, leider nicht mehr aktiv).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hab mir daraufhin deren aktuelle Platte, &lt;a href="http://www.supabond.com/index.php?/pages/releases.html"&gt;1080 Spuren&lt;/a&gt; bestellt und bin auch hiervon sehr begeistert. Aktuell war Supabond im Studio, man kann sich also auf das Resultat schon freuen. Das &lt;a href="http://www.plastic-bomb.de/"&gt;Plastic Bomb&lt;/a&gt; fanzine (welches ich im Gegensatz zum &lt;a href="http://www.ox-fanzine.de/"&gt;ox&lt;/a&gt; nicht regelm&amp;auml;&amp;szlig;ig konsumiere) hatte vor einiger Zeit ein Interview mit der S&amp;auml;ngerin Suse, welches &lt;a href="http://www.supabond.com/index.php?/pages/presse.html"&gt;hier&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber die Supabond Seite erh&amp;auml;ltlich ist.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sun, 13 Sep 2009 16:34:00 +0200</pubDate>
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      <category>auf die Ohren</category>
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    </item>
    <item>
      <title>Rueckblickend?</title>
      <description>&lt;div&gt;Reisen in die Vergangenheit. &lt;br /&gt;
Manchmal gut, immer wichtig, haeufig laestig?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber wenn Du zurueck schaust, ist da nicht auch viel, was Du&lt;br /&gt;
lieber verstecken wuerdest?&amp;quot; fragt mich Frank. Passt gar nicht zu&lt;br /&gt;
Frank, ich bin ueberrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, ich schaue auf die Sachen zurueck und wenn ich merke, dass&lt;br /&gt;
gewisse Sachen nicht so genial waren, dann weiss ich, dass ich ja&lt;br /&gt;
offensichtlich an diesen Sachen auch gewachsen bin, sonst koennte ich &lt;br /&gt;
jetzt nicht entsprechend reflektiert drauf zurueckschauen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich ueber mich selbst ueberrascht. Nicht ueber den Inhalt der Aussage,&lt;br /&gt;
aber ueber deren Klarheit. Immer wieder ein Thema, das mich viel beschaeftigt, &lt;br /&gt;
wozu ich aber selten Stellung beziehe.&lt;br /&gt;
Fazit an dieser Stelle im Gespraech mit Frank ist, dass es am Ende ja doch nur&lt;br /&gt;
um die Geschichte geht. Eine gute Geschichte hat einen Spannungsbogen. &lt;br /&gt;
Passend aufgezogen - nicht ueberspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Frank Autofahren hat sich ueber die Jahre veraendert. Johanna hat&lt;br /&gt;
mich mal gefragt, ob wir uns eigentlich nur ueber Arbeit unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Erzaehlt Frank auch mal was Anderes?&amp;quot; So platt war das gar nicht gemeint.&lt;br /&gt;
Johanna wollte darauf hinaus, dass wir nie die Reden-ohne-Inhalt-Ebene&lt;br /&gt;
verlassen. Irgendwann haette ich ihr da auch Recht gegeben, aber schon&lt;br /&gt;
vor einiger Zeit hatte sich dies - in seltenen Momenten - geaendert.&lt;br /&gt;
Und auf einmal verbringen Frank und ich eineinhalb Stunden mit der&lt;br /&gt;
Diskussion um Reflektionen und Rueckblicke. Nein, das Standardbeispiel fuer &lt;br /&gt;
solche Gespraeche, Kontakt zu Verschlissenem, fehlte nicht. Es kam, nicht &lt;br /&gt;
unerwartet, recht frueh im Gespraechsverlauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Passend fuer dieses Thema ist natuerlich die Frage: &amp;quot;Und? Haettest Du im&lt;br /&gt;
Rueckblick etwas anders gemacht?&amp;quot; Und auch hier fehlt Sie nicht.&lt;br /&gt;
Aber bei allem Anstand, sie ist einfach voelliger Kaese. &lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, aber das ist auch nicht der Punkt. Ob du was anders machen wuerdest&lt;br /&gt;
ist rrelevant und nicht wichtig. Wichtig ist, dass man daran waechst&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Altklug. Definitiv altklug. Und besser verpackt gehoert es in Filme und&lt;br /&gt;
Buecher wie &amp;#8216;Soloalbum&amp;#8217;. Versteckte Zeigefingermentalitaet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin stolz auf mich. Heute wirke ich mal souveraen. Und es ist nicht mal&lt;br /&gt;
aufgesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das perfekte Katergespraech. Tief, aber gleichzeitig nicht so &lt;br /&gt;
anstrengend, als wuerde man reale Probleme waelzen. Und wuerde Frank nicht&lt;br /&gt;
zwischendurch immer mal wieder kraeftig auf die Bremse treten muesste ich&lt;br /&gt;
nicht mal regelmaessig die Scheibe runterdrehen, um frische Luft ins Auto&lt;br /&gt;
zu bekommen. Natuerlich musste es auch heute so schweineheiss sein.&lt;br /&gt;
Und die A1 ist auch ohne die Erweiterung auf sechs Spuren fuer mich&lt;br /&gt;
eine Qual. Die naechste Baustelle. Stau. Ich muss aufs Klo und will rauchen -&lt;br /&gt;
keine gute Kombination. Da werd&amp;#8217; ich schnell genervt. &lt;br /&gt;
Ich entspanne mich bei dem Gedanken daran, dass heute Sonntag ist und ich &lt;br /&gt;
ausser einer Verabredung mit meinem Sessel nix mehr auf der Uhr haben muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Wed, 17 Jun 2009 00:22:00 +0200</pubDate>
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      <category>martin</category>
      <category>kurzes zum lesen</category>
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    </item>
    <item>
      <title>Wo ich stehe, wo ich gehe</title>
      <description>&lt;div&gt;&amp;nbsp;Wo ich gehe, wo ich stehe wird man wohl gefilmt. Vor einiger Zeit schon offentlich diskutiert, habe nun auch ich die zwei&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Kameras die am &lt;a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;amp;source=s_q&amp;amp;hl=en&amp;amp;q=Lappan,+26122+Oldenburg,+Oldenburg+(Oldenburg),+Lower+Saxony,+Germany&amp;amp;sll=37.509726,-95.712891&amp;amp;sspn=31.342447,79.101563&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;cd=1&amp;amp;geocode=FenlKgMd6VV9AA&amp;amp;split=0&amp;amp;ll=53.144068,8.213997&amp;amp;spn=0.011635,0.038624&amp;amp;z=15&amp;amp;iwloc=A"&gt;Lappan&lt;/a&gt; aufgestellt wurden entdecken duerfen.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&lt;a href="http://gottorp16.de/blog/files/Mobotix-Lappan.png"&gt;&lt;img src="http://gottorp16.de/blog/files/Mobotix-Lappan-380.png" alt="Mobotix Kamera" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Richtig gut platziert und so unauffaellig. Respekt.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Dazu dann auch gleich die richtig guten &lt;a href="http://www.mobotix.com/ger_DE/"&gt;Mobotix&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Nur um eins sicherzustellen: Nein, dies sind keine Webcams.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Gefeatured wurden diese Kameras bereits in unserem &lt;a href="http://www.nwzonline.de/index_regionalausgaben_stadt_oldenburg_artikel.php?id=1819519"&gt;Lokalblatt&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Eine kritische Betrachung gab es auf &lt;a href="http://regentied.blogsport.de/2009/03/31/summer-of-1984/"&gt;Regentied&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description>
      <pubDate>Sat, 06 Jun 2009 19:47:00 +0200</pubDate>
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      <category>oldenburg</category>
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      <title>Kopfgesteuerte Strahlen</title>
      <description>&lt;div&gt;Strahlen. Musik. Sonnenstrahlen. Schlechte Laune, gute Laune. Das - wohl uebliche - Wechselspiel.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Erstaunlich wie man sich mit Musik selbst bescheissen kann. Gute Laune.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;quot;Das ist das Problem an uns Maennern. Kopfgesteuert&amp;quot;.&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Nette Zusammenfassung eines Problems - welches eigentlich keines ist.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Frank ist abgeklaert. Hat dieser Mensch eigentlich nie Frauen Probleme?&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;quot;Aber wir fahren nur bis zur Tanke hinter der Grenze&amp;quot;.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Spielverderber. Aber was will man auch sonst in Tschechien? &lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Bier. Tanken. Zigaretten kaufen. Die Tour dauert 10 Minuten, dann sind wir an der besagten Tanke und Frank hat mein komplettes Problem analysiert.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Ich werde mal wieder von meinen Traeumen genervt. Erzaehle Frank davon. Fuer ihn scheint das alles sonnenklar - fuer mich nicht.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Aufwachen. Johanna da. Johanna weg. Wasn&amp;#8217; Kack.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;quot;Es geht dir gar nicht um Johanna. Was fehlt dir denn?&amp;quot;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;quot;Naja, das Abends nicht alleine einschlafen ist so eine Sache die vermiss ich schon.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und das muss Johanna sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, eher so generell&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na, siehste. Dann biste doch eigentlich drueber hinweg. Wird also Zeit das du dich mal wieder unter Leute begibst.&amp;quot;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Wow. ein Dialog - kuerzer haette er bei dieser Thematik eigentlich nicht sein koennen.&lt;br /&gt;
Laenger hatte aber auch nicht wirklich Not getan.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Das meine Versuche genau dies zu aendern, furchtbar daneben gingen, will ich Frank nicht schon wieder unter die Nase reiben. Aber das war auch alles eher ein Griff ins Klo - schoener ausgedrueckt - eine Farce.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Auf der Hinfahrt warten nichtmal Grenzer auf uns. Schengen ist schon weit gekommen. Vor zwei Jahren haben Sie mir hier wenigstens noch das Auto auseinander genommen. Waehrend ich also noch ueberlege, wie ich unseren Aufenhalt in Tschechien verlaengern koennte, bezahlt Frank schnell an der Tanke.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Vor zwei Jahren sah meine Welt auch noch sehr anders aus. Auswandern, das war der Gedanke damals. Haetten wir vielleicht machen sollen, ob das was geaendert haette - ich bezweifel es.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Erlebt man in Trauemen manchmal die Alternativpfade die es im Leben haette geben koennen? Eigentlich eine spannende Idee. Dann jedenfalls bin ich froh, das ich nicht diese Alternativ-Pfade genommen hab.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Es sah alles mal ganz anders aus. Haus. Gedanken an Kinder. Immer wieder Ihre nervende Eltern: &amp;quot;Nun kauft doch endlich das Haus&amp;quot;. Ich bin zudem Zeitpunkt - dem Himmel sei Dank - stark geblieben. Die Idee auch noch son Haus an der Backe zu haben. Kinder, Haus, so schlecht klang das alles mal gar nicht. Im Nachhinein haette es vieles komplizierter gemacht. puh. Der Seufzer entfaehrt mir laut.&lt;br /&gt;
Frank schaut mich an. In zehn Sekunden hab ich grad nochmal drei Jahre durchlebt.&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;&amp;nbsp;&lt;/div&gt;

&lt;div&gt;Auch auf der Rueckfahrt keine Grenzer. Schade, ich hatte mich schon drauf gefreut an der Grenze verschmitzt zu grinsen und mit Peter Tosh aus der Anlage auf Breit zu tun. Nun ja, dieser Spass ist mir also heute nicht gegoennt. An der hollaendischen Grenze waere es spannender gewesen, aber ich muss mich ja in der Oberpfalz rumtreiben.&lt;br /&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;</description>
      <pubDate>Fri, 08 May 2009 20:22:00 +0200</pubDate>
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      <category>kurzes zum lesen</category>
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